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4 ANSCHLUSSELEMENTE RUNDSTAHLANKER
Um die bei zu erwartenden Setzungen auftretenden Ist die Ankerstange stark geneigt oder sind große Setzungen oder
Biegebeanspruchungen in den Gewindeanschlüssen Drehbewegungen zu erwarten, empfiehlt es sich, den Ankeranschluss
zu vermeiden, sollte der Ankeranschluss in lotrechter im Wellental der Spundwand, unterhalb der Gurtung anzuordnen.
Richtung gelenkig und frei beweglich sein. Als Gelenk wird Entsprechend den verschiedenen Erfordernissen sind hier wiederum
üblicherweise eine Gelenkscheibe, eine Kalottenplatte oder unterschiedliche Konstruktionen möglich.
eine Halbwalzgelenkplatte verwendet.
Der Anschluss an eine kombinierte Rohrspundwand erfolgt in der Regel
Bei der Gelenkscheibe dreht sich der Anker um einen ausgearbeiteten über nach außen durchgestreckte Zuglaschen, die von oben in das
Steg. Darin treten bei Momenteinwirkungen an der Streckgrenze Rohr eingeführt werden.
liegende Spannungen auf, welche die Winkelverdrehung ohne
besonderen Widerstand gestatten. Beim Halbwalzengelenk wird die Bei der Ankerwand erfolgt der Ankeranschluss am Gurt, der hier auf
Drehung durch eine an die Platte geschweißte Halbwalze ermöglicht. der Außenseite angeordnet ist (Druckgurtung). Üblich ist ein einfacher
Anschluss: nur mit Unterlagsplatte.
Falls auch horizontale Bewegungen zu erwarten sind, können zwei
gegeneinander versetzte Gelenke hintereinander angeordnet werden, Ein gelenkiger Anschluss ist z. B. erforderlich, wenn der Anker auf
es wird eine Kardangelenkscheibe verwendet oder eine Kalottenplatte. seiner gesamten Länge in aufgefüllten Boden verlegt wird und es zu
Gelenkwirkung wird auch erzielt bei Verwendung eines Ankers mit Setzungen kommen kann.
abgerundetem Hammerkopf. Bei Profilen mit kleinen Wandhöhen kann
die Gelenkplatte mit Gewinde ausgeführt werden (Wälzmutter), so dass
die Mutternhöhe eingespart wird.
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