Page 62 - ASF Katalog 2018 de
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          BOHRVERPRESSPFAHL




          Eine innovative Verankerung, die Maßstäbe setzt

          Horizontale Rundstahlverankerungen sind in der Regel die kostengünstigeren Verankerungssysteme. Können jedoch wegen
          unterschiedlicher Randbedingungen, wie z. B. nahe liegende Bebauung, ungeeigneter Verankerungsböden in höheren Lagen oder
          Sanierungsarbeiten an bestehenden Bauwerken keine Horizontalanker verlegt werden, kommen Bohrverpresspfähle nach
          DIN EN 14199 zur Anwendung.


          Diese können auch in wechselnden Baugrundverhältnissen sowie in   Des Weiteren sind alle Wandanschlüsse, wie gestauchtes Gewinde,
          verschiedenen Längen und Neigungen eingebracht werden.  Augenanker, oder Hammerkopfanschlüsse möglich.

          Die Ankerkräfte werden hierbei durch Mantelreibung zwischen Pfahl
          und Boden abgetragen. Um das Tragverhalten der Pfähle beurteilen zu
          können, empfehlen wir Zugprobebelastungen gemäß DIN EN 14199
          und der EA-Pfähle.

          Im Gegensatz zu Rundstahlverankerungen sind beim Einbau der
          Ankerpfähle keine Erdbewegungen notwendig. Um Verdrehungen
          im Anschlussbereich Spundwand/Ankerpfahl infolge Durchbiegung,
          Setzungen und Einbaueinflüssen zu kompensieren, ist der gelenkige
          Anschluss dem eingespannten vorzuziehen, siehe auch EAU 2012.

          Der von uns gefertigte Bohrverpresspfahl kann sowohl gestaucht als
          auch ohne Aufstauchung nach DIN EN 1993-5 bis zu einer Einzellänge
          von 35 m gefertigt werden. Darüber hinaus kann er durch einen
          Schweiß- oder Muffenstoss auf beliebige Einzellängen verlängert
          werden. Gütenabhängig können Streckgrenzwerte von min. 355 bis
          max. 590 N/mm² garantiert werden.















































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